Am Wochenende des 5. und 6. September nahmen wir am Eicher 420er Cup beim Segelclub Eich teil. Für uns war dies bereits die zweite Regatta nach der Sommerpause und eine weitere Gelegenheit, wieder den Regattarhythmus zu finden.
Der Samstag bot ideale Segelbedingungen. Die Wettfahrtleitung wusste bereits, dass für Sonntag nur sehr wenig Wind vorhergesagt war, und versuchte deshalb, möglichst viele Wettfahrten am ersten Tag durchzuführen. So konnten insgesamt vier Wettfahrten gesegelt werden.
So heißt die Whats-App Gruppe der Optisegler / Eltern, die regelmäßig aus dem FYC auf Regatten fahren. So auch geschehen an den Wochenende 22./23.08 und am 05./06.09
Am 22. und 23.08 machten sich 7 unserer Optimisten auf den Weg an die Krombachtalsperre zum Driedörfer Schleifchen. Nachdem der See im letzten Jahr mit Wassermangel und Verkrautung dem einen oder anderen für Schwierigkeiten gesortgt hatte, zeigte er sich in diesem Jahr wieder wie gewohnt. Viel Wasser und nur etwas Kraut am Steg konnte niemanden beeinflussen. Bei guten Wetter mit Sonne und wärmeren Temperaturen als angenommen, konnten am Wocheende 5 Wettfahrten gesegelt werden, in der alle unsere Optis mal besser und mal schlechter mit den teils recht stark drehenden Winden zurecht kamen.
Am Ende belegten die Segler aus Frankfurt die Plätze 11, 12 und 19 bei den Opti A und 8, 9, 10 bei den Opti B.
Am vergangenen Wochenende (5.9-6.9) war der FYC mit drei 420er Teams (Diego und Elisa, Kamil und Philipp und ich, Lucio, mit Marcello) beim 420er Cup auf dem Eicher See, den wir schon aus diversen Regatten und Pfingsttrainings des Segelclubs Eich (SCE) gut kannten.
Bei der Regatta zum Koblenzer Schängel Cup belegten unsere Team 3x die vorderen Plätze.
Auf den 2. Platzt beendetet das Team mit Nicolo und Marcello das Wochenende.
Auf dem 3. Platz landeten Diego und Elisa und auf den guten 5. Platz segelten Kamil und Phillip! Gratulation an alle Seglerinnen und Segler, tolle Leistung
Dieses vergangene Wochenende (der 15/16 August) hat an der Mosel die 420er Regatta „Koblenzer Schängel Cup“ stattgefunden. Dort sind Elisa, Marcello, Kamil, Philip, Nicolò und ich aus Frankfurt angereist um einer der letzten Regatten der Saison zu segeln. Das Wetter wurde diesem heißen Sommer gerecht und erreichte Temperaturen um die 30 Grad. Leider hat der Wind gefehlt, weshalb wir lange auf den Start warten mussten. Zum Glück aber wurde die Startverschiebung schon an Land gehisst. Nach einigen Uno und Lüge Runden kam jedoch endlich der Wind.
Das Revier ist die Mosel gewesen auf dem Kilometer vier bis fünf, weshalb die Bahn Fluss abwärts lag. Der erste Lauf war schwer, wir hatten teilweise sehr starke Böen bei einem nicht so starken Grundwind. Außerdem gab es durch die vielen Landeinflüssen viele extreme Winddreher. Die erste Kreuz sind wir mit einem Schlag gesegelt, weshalb wir uns beim Vorwand entschieden haben, keinen Spie zu ziehen. Der Kurs lag nämlich fast bei Halbwind und die Bedingungen zu unvorhersehbar. Wir konnten uns gut vom restlichen Feld freisegeln, hatten jedoch noch eine Crew vor uns, welche trotz des Spies nicht schneller war als wir. Beim letzten „Vorwind“ konnten wir sie überholen und den ersten Platz für uns gewinnen.
Beim zweiten Lauf sind alle gut vom Start gekommen, Elisa und ich waren auch vorne mit dabei als meine Vorschoterrin auf halber Strecke rückwärts vom Boot gefallen ist. Durch die einkommende Böe konnte ich leider nicht das Boot ausgleichen weshalb wir kenterten. Zum Glück gelang es uns, uns für unsere Verhältnisse schnell aufzurichten. Der restliche Lauf wurde aber leider zur Aufholjagd und wir konnten nur den achten von fünfzehn Plätzen sichern.
Die dritte Wettfahrt wurde auch zur Aufholjagd, als wir am Start einen Winddreher hatten. Unser Plan war es von der Mitte des Flusses aus zu starten um etwas freieren Wind zu kriegen welcher nicht von den Landeinflüssen beeinflusst ist. Der Wind drehte jedoch kurz vor dem Start, weshalb man nicht mit Backbordbug über die Linie konnte. Dies wurde uns zum Nachteil und wir mussten von den hinteren Plätzen aus nach vorne segeln. Der Wind fing auch an nachzulassen, doch wir hatte Glück noch als dritte ins Ziel zu kommen. Am zweiten Tag wareteten wir lange auf Wind, spielten auch ein paar Kartenrunden um die Zeit zu vertreiben, wurden aber, für ein letztes Mal rausgeschickt. Der Wettfahrtleiter versuchte einen Start den er aber abbrach. Letztendlich war die Reagatta gelaufen und wir holten uns den dritten Platz in der Gesamtwertung.
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