Über 170 Teilnehmer und 35 Grad im Schatten – 75 Jahre Frankfurter Yachtclub e.V.

Ein festlich geschmücktes Vereinsgelände, 35 Grad im Schatten und ein umfangreiches Programm erwartete die über 170 Teilnehmer der Jubiläumsfeier unseres Vereins. Gut, dass der umfangreiche Baumbestand für alle ausreichend Schattenplätze zu bieten hatte. Und die Jüngsten nutzten einen kleinen Pool zum Erfrischen.

Das üppige Kuchenbuffet wurde mit dem feierlichen Anschneiden der Geburtstagstorte eröffnet. Ausreichend gestärkt, konnten die Programmangebote genutzt werden. Eine Ausstellung zum Verein bot Informationen, um das Quiz zur Historie zu lösen. Knotenkunde oder Mitsegelgelegenheiten, Fotobox und Spielgelegenheiten, Verlosung und Tombola, historisches Vereinsboot auf dem Wasser erleben oder einfach nur im Schatten kühle Getränke genießen und der Musik lauschen – für Langeweile blieb keine Zeit. Und besonders begrüßt wurden wir von der Höchster Fähre mit den passenden akustischen Signalen.

Um 18.00 Uhr leiteten Wolfgang Zientek und Josef Oelschläger die feierliche Stunde zur Ehrung unseres 75. Vereinsjubiläums ein. 75 Jahre Frankfurter Yachtclub e.V. und immer mit viel Wind in den Segeln! Ansprachen von Inge Cromm (Sportkreis Frankfurt) und Michael von Schleinitz (Präsident des hessischen Seglerverbandes) würdigten die Leistungen unseres ehrenamtlich organisierten Vereins.

Mit besonderem Applaus bedacht wurde unser Oberbürgermeister Mike Josef, der sich erneut Zeit für unseren Verein genommen hatte und in gewohnt lockerer Weise die passenden Worte fand zu unseren sportlichen Aktivitäten, insbesondere der Jugendarbeit und der Teilnahme in der Segelbundesliga.

Im Wechsel von Josef und Wolfgang kam noch manche Anekdote aus der Vereinsgeschichte zur Sprache. Aber auch Vertreter der Jugend, der Bundesligamannschaft, der ältesten Mitglieder und Einige mehr repräsentierten auf der Bühne die Bandbreite unserer Vereinsaktivitäten.

Das Ende der Feierstunde läutete dann einen Run auf das Vorspeisenbuffet ein. Und am Foodtruck bildete sich rasch eine Schlange, um Burger, Bowls und Fritten auf ihre Tauglichkeit zu testen. Und bei immer noch 33 Grad im Schatten wurde das Eis-Bike ebenfalls mit reichlich Andrang bedacht.

Dass Segler sich auch für die Fußball-WM interessieren, zeigte sich dann bei der Übertragung des Spiels der deutschen Mannschaft gegen die Elfenbeinküste. Wir danken der deutschen Elf, dass diese am Ende doch noch siegte und so die Stimmung unserer Feier keinen Abbruch erlitt. Und so konnte der Vorstand dann um 02.15 Uhr das Gelände nach gelungener Feier schließen.

Wir danken allen Teilnehmern und Helfern für den großartigen Tag.

FYC bei der Hessenregatta 2026

Ein Bericht von der Timpe Te

Gleich mit vier Booten war der FYC bei der diesjährigen Hessenregatta auf der Ostsee am Start. Beim Startschuss morgens um 9.00 Uhr waren jeweils 30 Boote auf dem Wasser und die Crews voller Energie. Beginnend von Fehmarn wurden als Etappenziele angelaufen Gedser – Warnemünde – Kühlungsborn – Grömitz – Fehmarn. Die vielen Boote und Segel ergaben ein beeindruckendes Bild auf dem Wasser bei zumeist perfekten Wetterbedingungen.

Für den FYC am Start waren die Fix (Skipper: Eckhard Mikulski), Neela (Skipper: Michael Liebs), Elea (Skipper: Udo Wüstendörfer) und Timpe Te (Skipper Josef Oelschläger). Die Crew der Timpe Te mit Axel Körkemeyer, Tilo Nettke und Wolfgang Zientek konnte sich mehrfach an den Wegtonnen darüber freuen, die restlichen Boote hinter sich zu sehen.

Die unerwartet starke Performance führte zu Platz 1 in der Gruppe und Platz 2 in der Gesamtwertung nach drei Wettfahrten. Leider erwischte die Timpe Te bei der letzten Wettfahrt ein Flautenloch. Daher musste sich die Crew der Timpe Te bei der abendlichen Siegerehrung mit dem 2. Platz in der Startgruppe begnügen.

Alle Ergebnisse unter: https://www.manage2sail.com/de-de/event/d1ecb2ea-139a-48c1-bd54-08939d2053e0#!/results?classId=e60e48a2-1145-4a85-87a6-157c9f727528

Apropos Flautenloch: Die Crew der Elea nutze diese ungewollte Pause auf dem Wasser zum Backen eines Kuchens. Dieser war auch fast fertig bei dem wieder einsetzenden Wind. Besondere Aufmerksamkeit im Regattafeld erzielte die Crew der Timpe Te vor dem Start mit der täglichen Begrüßungsmusik am Startschiff, die für gute Laune im Feld sorgte.

Viele gemeinsame Stunden der Crews beim Grillen, Freibier und Stegplausch sowie ein grandioser Abschlussabend mit Buffet, Getränken und Siegerehrung bleiben in Erinnerung. Und der Vorsatz: „Wir wollen auch 2027 wieder dabei sein“ war nicht nur bei der Crew der Timpe Te zu vernehmen.

Perfekter Start in die Segelsaison

Kaiserwetter und Rekordbeteiligung sorgten für ein betriebsames Treiben zum offiziellen Start in die Segelsaison. Bereits zum traditionellen Grüne Soße-Essen waren ca. 50 Teilnehmer anwesend. Dank der sommerlichen Temperaturen wurden die Speisen bereits im Freien eingenommen.

Zum feierlichen Hissen des Clubstanders um 13.00 Uhr versammelten sich dann alle am festlich geschmückten Flaggenmast. Danach konnte endlich die erste Clubregatta starten. Die 27 startenden Boote füllten den Main an der Startlinie, die aufgrund der Sperrzone am nördlichen Mainufer verkürzt werden musste. Vor den Augen der zahlreichen Zuschauer konnten unsere Segler dann ihr Können unter Beweis stellen.

Besonderer Gast zum 1. Mai war dieses Jahr unser Oberbürgermeister Mike Josef mit Familie. Begleitet von Mitgliedern unseres Bundesligakaders konnte die Familie das Regattageschehen auf unserer J70 vom Wasser aus hautnah erleben.

Besonders beeindruckend war dieses Mal das starke Feld unserer Jüngsten. Mit 12 Optimisten waren diese bei der Regatta dabei. Alle konnten die 1. Wettfahrt erfolgreich beenden. Leider verließ uns der Wind nach und nach, so dass eine 2. Wettfahrt nicht mehr möglich war.

Dafür sorgte ein reichhaltiges Kuchenbuffet, Getränke und anschließendes Grillen dafür, das die inzwischen über 80 Teilnehmer bis in die Abendstunden diesen großartigen Tag in großer Gemeinschaft verbringen konnten. Die vorhandenen Spielgeräte sorgten dafür, dass auch die Eltern entspannte Stunden genießen konnten. Auch unsere neuen Fahrradständer waren vollständig belegt.

Podestplatz in der Bundesliga!

Flauten und Gewitter prägten das Wettkampfgeschehen am 1. Spieltag der Segelbundesliga 2026 vom 17. bis 19. April am Starnberger See. Die Segler des FYC ließen sich davon in keiner Weise beeindrucken. Mit souveränen Ergebnissen in den einzelnen Wettfahrten und drei ersten Plätzen sicherte sich unser Verein den zweiten Tabellenplatz  knapp hinter dem Lübecker Yachtclub.

Nach dem Aufstieg 2024 und einer gelungenen ersten Saison 2025 ist der Start in unsere zweite Bundesligasaison damit perfekt geglückt. Die Segler Felix Laukhardt (Steuermann) sowie Johanna Herdt, Florentin Muchenberger und Maximilian Schmid konnten erfolgreich unter Beweis stellen, welches Niveau in unserem Kader bereits herangewachsen ist.

Und natürlich wird eine derart gute Leistung mit einer Sektdusche auf dem Podium belohnt. Wir drücken die Daumen, damit unsere Segler auch im weiteren Verlauf der Ligasaison noch die ein oder andere Dusche abbekommen.

© DSBL / SailTracks

420er: Lupo Cup am Gardasee

Ein Bericht von Jan Henrik Klocke

In der Woche nach dem Trainingslager stand zunächst ein Vortraining für den Lupo Cup auf dem Programm. Ergänzt durch drei externe Teams vom Weiher und Bodensee nutzten die 420er-Teams vom Frankfurter Yachtclub die Tage am Gardasee gezielt, um insbesondere ihre Starts weiter zu optimieren. Unter der Leitung von Chris Damm und Jan Henrik Klocke Vazquez wurden zahlreiche Startsequenzen trainiert, analysiert und wiederholt, um im stark besetzten Feld bestmöglich vorbereitet zu sein. Beim anschließenden Lupo Cup gingen die insgesamt sieben Crews an den Start.

Für die Seglerinnen und Segler galt die viertägige Regatta mit 108 Teilnehmern in erster Linie als Trainingsregatta mit dem klaren Ziel, Erfahrungen auf großen Regatten zu sammeln und dazuzulernen. Die Bedingungen stellten alle Teilnehmer mit teils sehr starkem Wind vor große Herausforderungen. Im Verlauf der Regatta konnten sich jedoch alle Teams kontinuierlich steigern und wichtige Erkenntnisse für die weitere Saison mitnehmen. Entsprechend zufrieden blicken Seglerinnen, Segler und Trainer gemeinsam auf die ereignisreichen Tage am Gardasee.