FYC bei der Hessenregatta 2026

Ein Bericht von der Timpe Te

Gleich mit vier Booten war der FYC bei der diesjährigen Hessenregatta auf der Ostsee am Start. Beim Startschuss morgens um 9.00 Uhr waren jeweils 30 Boote auf dem Wasser und die Crews voller Energie. Beginnend von Fehmarn wurden als Etappenziele angelaufen Gedser – Warnemünde – Kühlungsborn – Grömitz – Fehmarn. Die vielen Boote und Segel ergaben ein beeindruckendes Bild auf dem Wasser bei zumeist perfekten Wetterbedingungen.

Für den FYC am Start waren die Fix (Skipper: Eckhard Mikulski), Neela (Skipper: Michael Liebs), Elea (Skipper: Udo Wüstendörfer) und Timpe Te (Skipper Josef Oelschläger). Die Crew der Timpe Te mit Axel Körkemeyer, Tilo Nettke und Wolfgang Zientek konnte sich mehrfach an den Wegtonnen darüber freuen, die restlichen Boote hinter sich zu sehen.

Die unerwartet starke Performance führte zu Platz 1 in der Gruppe und Platz 2 in der Gesamtwertung nach drei Wettfahrten. Leider erwischte die Timpe Te bei der letzten Wettfahrt ein Flautenloch. Daher musste sich die Crew der Timpe Te bei der abendlichen Siegerehrung mit dem 2. Platz in der Startgruppe begnügen.

Alle Ergebnisse unter: https://www.manage2sail.com/de-de/event/d1ecb2ea-139a-48c1-bd54-08939d2053e0#!/results?classId=e60e48a2-1145-4a85-87a6-157c9f727528

Apropos Flautenloch: Die Crew der Elea nutze diese ungewollte Pause auf dem Wasser zum Backen eines Kuchens. Dieser war auch fast fertig bei dem wieder einsetzenden Wind. Besondere Aufmerksamkeit im Regattafeld erzielte die Crew der Timpe Te vor dem Start mit der täglichen Begrüßungsmusik am Startschiff, die für gute Laune im Feld sorgte.

Viele gemeinsame Stunden der Crews beim Grillen, Freibier und Stegplausch sowie ein grandioser Abschlussabend mit Buffet, Getränken und Siegerehrung bleiben in Erinnerung. Und der Vorsatz: „Wir wollen auch 2027 wieder dabei sein“ war nicht nur bei der Crew der Timpe Te zu vernehmen.

Perfekter Start in die Segelsaison

Kaiserwetter und Rekordbeteiligung sorgten für ein betriebsames Treiben zum offiziellen Start in die Segelsaison. Bereits zum traditionellen Grüne Soße-Essen waren ca. 50 Teilnehmer anwesend. Dank der sommerlichen Temperaturen wurden die Speisen bereits im Freien eingenommen.

Zum feierlichen Hissen des Clubstanders um 13.00 Uhr versammelten sich dann alle am festlich geschmückten Flaggenmast. Danach konnte endlich die erste Clubregatta starten. Die 27 startenden Boote füllten den Main an der Startlinie, die aufgrund der Sperrzone am nördlichen Mainufer verkürzt werden musste. Vor den Augen der zahlreichen Zuschauer konnten unsere Segler dann ihr Können unter Beweis stellen.

Besonderer Gast zum 1. Mai war dieses Jahr unser Oberbürgermeister Mike Josef mit Familie. Begleitet von Mitgliedern unseres Bundesligakaders konnte die Familie das Regattageschehen auf unserer J70 vom Wasser aus hautnah erleben.

Besonders beeindruckend war dieses Mal das starke Feld unserer Jüngsten. Mit 12 Optimisten waren diese bei der Regatta dabei. Alle konnten die 1. Wettfahrt erfolgreich beenden. Leider verließ uns der Wind nach und nach, so dass eine 2. Wettfahrt nicht mehr möglich war.

Dafür sorgte ein reichhaltiges Kuchenbuffet, Getränke und anschließendes Grillen dafür, das die inzwischen über 80 Teilnehmer bis in die Abendstunden diesen großartigen Tag in großer Gemeinschaft verbringen konnten. Die vorhandenen Spielgeräte sorgten dafür, dass auch die Eltern entspannte Stunden genießen konnten. Auch unsere neuen Fahrradständer waren vollständig belegt.

Podestplatz in der Bundesliga!

Flauten und Gewitter prägten das Wettkampfgeschehen am 1. Spieltag der Segelbundesliga 2026 vom 17. bis 19. April am Starnberger See. Die Segler des FYC ließen sich davon in keiner Weise beeindrucken. Mit souveränen Ergebnissen in den einzelnen Wettfahrten und drei ersten Plätzen sicherte sich unser Verein den zweiten Tabellenplatz  knapp hinter dem Lübecker Yachtclub.

Nach dem Aufstieg 2024 und einer gelungenen ersten Saison 2025 ist der Start in unsere zweite Bundesligasaison damit perfekt geglückt. Die Segler Felix Laukhardt (Steuermann) sowie Johanna Herdt, Florentin Muchenberger und Maximilian Schmid konnten erfolgreich unter Beweis stellen, welches Niveau in unserem Kader bereits herangewachsen ist.

Und natürlich wird eine derart gute Leistung mit einer Sektdusche auf dem Podium belohnt. Wir drücken die Daumen, damit unsere Segler auch im weiteren Verlauf der Ligasaison noch die ein oder andere Dusche abbekommen.

© DSBL / SailTracks

420er: Lupo Cup am Gardasee

Ein Bericht von Jan Henrik Klocke

In der Woche nach dem Trainingslager stand zunächst ein Vortraining für den Lupo Cup auf dem Programm. Ergänzt durch drei externe Teams vom Weiher und Bodensee nutzten die 420er-Teams vom Frankfurter Yachtclub die Tage am Gardasee gezielt, um insbesondere ihre Starts weiter zu optimieren. Unter der Leitung von Chris Damm und Jan Henrik Klocke Vazquez wurden zahlreiche Startsequenzen trainiert, analysiert und wiederholt, um im stark besetzten Feld bestmöglich vorbereitet zu sein. Beim anschließenden Lupo Cup gingen die insgesamt sieben Crews an den Start.

Für die Seglerinnen und Segler galt die viertägige Regatta mit 108 Teilnehmern in erster Linie als Trainingsregatta mit dem klaren Ziel, Erfahrungen auf großen Regatten zu sammeln und dazuzulernen. Die Bedingungen stellten alle Teilnehmer mit teils sehr starkem Wind vor große Herausforderungen. Im Verlauf der Regatta konnten sich jedoch alle Teams kontinuierlich steigern und wichtige Erkenntnisse für die weitere Saison mitnehmen. Entsprechend zufrieden blicken Seglerinnen, Segler und Trainer gemeinsam auf die ereignisreichen Tage am Gardasee.

Trainingslager 420er am Gardasee

In der Woche vor Ostern absolvierte die 420er-Gruppe des Frankfurter Yachtclubs ein intensives Trainingslager am Gardasee. Mit vier Booten und insgesamt acht Kindern reiste das Team nach Italien, um sich gezielt auf die bevorstehenden Regatten vorzubereiten. Trainiert wurden die Seglerinnen und Segler von Chris Damm und Jan Henrik Klocke Vazquez. Der Fokus des Trainings lag vor allem auf ausgedehnter Wasserzeit und dem Sammeln wertvoller Erfahrungen bei deutlich stärkerem Wind, als es die Jugendlichen vom heimischen Revier in Frankfurt gewohnt sind.

Die konstanten Ora-Winde am Gardasee boten dafür die idealen Bedingungen und forderten die Crews sowohl seglerisch als auch konditionell. Insgesamt blicken die Teilnehmenden auf eine lehrreiche und intensive Woche zurück, in der sie große Fortschritte erzielen und als Gruppe weiter zusammenwachsen konnten.