Ein Beitrag von Diego Iglesias
Dieses vergangene Wochenende (der 15/16 August) hat an der Mosel die 420er Regatta „Koblenzer Schenkel Cup“ stattgefunden. Dort sind Elisa, Marcello, Kamil, Philip, Nicolò und ich aus Frankfurt angereist um einer der letzten Regatten der Saison zu segeln. Das Wetter wurde diesem heißen Sommer gerecht und erreichte Temperaturen um die 30 Grad. Leider hat der Wind gefehlt, weshalb wir lange auf den Start warten mussten. Zum Glück aber wurde die Startverschiebung schon an Land gehisst. Nach einigen Uno und Lüge Runden kam jedoch endlich der Wind.

Das Revier ist die Mosel gewesen auf dem Kilometer vier bis fünf, weshalb die Bahn Fluss abwärts lag. Der erste Lauf war schwer, wir hatten teilweise sehr starke Böen bei einem nicht so starken Grundwind. Außerdem gab es durch die vielen Landeinflüssen viele extreme Winddreher. Die erste Kreuz sind wir mit einem Schlag gesegelt, weshalb wir uns beim Vorwand entschieden haben, keinen Spie zu ziehen. Der Kurs lag nämlich fast bei Halbwind und die Bedingungen zu unvorhersehbar. Wir konnten uns gut vom restlichen Feld freisegeln, hatten jedoch noch eine Crew vor uns, welche trotz des Spies nicht schneller war als wir. Beim letzten „Vorwind“ konnten wir sie überholen und den ersten Platz für uns gewinnen.
Beim zweiten Lauf sind alle gut vom Start gekommen, Elisa und ich waren auch vorne mit dabei als meine Vorschoterrin auf halber Strecke rückwärts vom Boot gefallen ist. Durch die einkommende Böe konnte ich leider nicht das Boot ausgleichen weshalb wir kenterten. Zum Glück gelang es uns, uns für unsere Verhältnisse schnell aufzurichten. Der restliche Lauf wurde aber leider zur Aufholjagd und wir konnten nur den achten von fünfzehn Plätzen sichern.
Die dritte Wettfahrt wurde auch zur Aufholjagd, als wir am Start einen Winddreher hatten. Unser Plan war es von der Mitte des Flusses aus zu starten um etwas freieren Wind zu kriegen welcher nicht von den Landeinflüssen beeinflusst ist. Der Wind drehte jedoch kurz vor dem Start, weshalb man nicht mit Backbordbug über die Linie konnte. Dies wurde uns zum Nachteil und wir mussten von den hinteren Plätzen aus nach vorne segeln. Der Wind fing auch an nachzulassen, doch wir hatte Glück noch als dritte ins Ziel zu kommen. Am zweiten Tag wareteten wir lange auf Wind, spielten auch ein paar Kartenrunden um die Zeit zu vertreiben, wurden aber, für ein letztes Mal rausgeschickt. Der Wettfahrtleiter versuchte einen Start den er aber abbrach. Letztendlich war die Reagatta gelaufen und wir holten uns den dritten Platz in der Gesamtwertung.


























