Kinderaugen leuchten heller…

…als die Sonne am Samstag im Frankfurter Yachtclub!

Gemeinsam an Bord: Frankfurter Yachtclub setzt mit inklusivem Segeln ein Zeichen für gelebte Vielfalt.

Ein spätsommerlicher Nachmittag am Main, strahlender Sonnenschein und die Frankfurter Skyline im Blick: Am Ufer in Niederrad stand am Samstag, den 12. September, die Freude am gemeinsamen Erleben im Mittelpunkt. Beim Projekt „Inklusives Segeln auf dem Main“ kamen Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung sowie ihre Familien zusammen, um gemeinsam den Segelsport zu erleben und Barrieren ganz selbstverständlich hinter sich zu lassen.

Organisiert und begleitet wurde das Projekt von engagierten Partnern und zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Für die KJG Schwanheim engagierten sich Simon Herrmann und Stephanie Diefenhardt, unterstützt vom ITTV Frankfurt. Vom Frankfurter Yachtclub e.V. waren der 2. Vorsitzende Wolfgang Zientek und Takelmeister Ralf Lein als Ansprechpartner vor Ort.

Was dieses Projekt besonders macht, ist die Selbstverständlichkeit, mit der Gemeinschaft gelebt wird. Menschen mit und ohne Behinderung begegnen sich auf Augenhöhe, erleben gemeinsam den Segelsport und schaffen dabei Momente, die verbinden. Im Mittelpunkt stehen nicht Einschränkungen, sondern die gemeinsamen Erlebnisse, gegenseitige Unterstützung und die Freude daran, etwas miteinander zu unternehmen.

„Inklusion bedeutet, Barrieren abzubauen und Teilhabe zu ermöglichen. Genau das wird bei diesem Projekt gelebt“, so die Botschaft der Veranstalter. Viele ehrenamtlich Engagierte aus den beteiligten Vereinen und Organisationen tragen dazu bei, dass Kinder und Jugendliche unabhängig von ihren individuellen Voraussetzungen teilnehmen können.

Der Nachmittag am Main zeigte eindrucksvoll, wie unkompliziert Vielfalt funktionieren kann, wenn Menschen bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam anzupacken. Die Skyline Frankfurts bildete dabei eine besondere Kulisse für ein Projekt, das weit über den Segelsport hinausweist.

Das inklusive Segeln auf dem Main ist damit ein echtes Frankfurter Vorzeigeprojekt: Menschen machen keine Unterschiede, sondern schaffen gemeinsam Möglichkeiten. Genau dort beginnt gelebte Inklusion – wenn alle mit an Bord sind.

Eicher 420er Cup 2026 – Ein besonderer Sieg für uns

Ein Bericht von Elisa und Diego Iglesias Sichar

Am Wochenende des 5. und 6. September nahmen wir am Eicher 420er Cup beim Segelclub Eich teil. Für uns war dies bereits die zweite Regatta nach der Sommerpause und eine weitere Gelegenheit, wieder den Regattarhythmus zu finden.

Der Samstag bot ideale Segelbedingungen. Die Wettfahrtleitung wusste bereits, dass für Sonntag nur sehr wenig Wind vorhergesagt war, und versuchte deshalb, möglichst viele Wettfahrten am ersten Tag durchzuführen. So konnten insgesamt vier Wettfahrten gesegelt werden.

Die Bedingungen waren anspruchsvoll. Vor allem im Bereich des Zuflusses vom Rhein in den Eicher See entstanden immer wieder Windböen und mit ihnen Winddreher, die unsere taktischen Entscheidungen beeinflussten und für viele Positionswechsel sorgten.

Wir segelten einen guten Start und konnten die erste Wettfahrt gewinnen. Auch in den folgenden Läufen lagen die Abstände zwischen den führenden Teams sehr eng beieinander. Besonders spannend war das Duell mit „Sweet’n’Salty“ (Marie Conrad und Malin Junghans), die ebenfalls zwei Wettfahrten für sich entscheiden konnten. Nach vier Läufen hatten beide Teams dieselbe Punktzahl, sodass schließlich die letzte Wettfahrt über den Gesamtsieg entschied.

Am Sonntag warteten wir auf Wind. Die Wettfahrtleitung versuchte noch, weitere Wettfahrten zu ermöglichen, doch die Bedingungen reichten nicht aus. Damit blieb es bei den vier Läufen vom Samstag und wir konnten die Regatta auf dem ersten Platz beenden.

Der Eicher See hat für uns eine ganz besondere Bedeutung. Vor sechs Jahren haben wir hier unsere erste Regatta überhaupt gesegelt – damals noch im Opti B bei der „Eicher Ente“. Die Bedingungen waren schwierig, wir hatten wenig Erfahrung und belegten die letzten Plätze. Nach dem ersten Regattatag waren wir sogar so frustriert, dass wir unseren Eltern sagten, wir wollten nie wieder an einer Regatta teilnehmen. 🙂

Inzwischen segeln wir auf unserem 420er GER 56105 „Feuerblume“. Umso besonderer war es deshalb für uns, sechs Jahre später an denselben Ort zurückzukehren und den Eicher 420er Cup zu gewinnen. Als Erinnerung hatten wir sogar die kleinen Gummienten dabei, die wir damals bei unserer ersten Regatta als Teilnehmer erhalten hatten.

Ein weiteres schönes Erlebnis war, dass mehrere Teams aus dem Frankfurter Yachtclub am Start waren. Lucio und Marcello Lehnert belegten den dritten Platz, Kamil Kadir und Philipp Dressler wurden vierter. Gemeinsam konnten wir so ein erfolgreiches Regattawochenende für den FYC feiern.

Für uns war dieser Sieg nicht nur ein sportlicher Erfolg, sondern auch das Ende eines ganz besonderen Kapitels. Vom letzten Platz bei unserer ersten „Eicher Ente“ bis zum Sieg beim Eicher 420er Cup lagen sechs Jahre voller Training, Regatten, Rückschläge und schöner Erlebnisse auf dem Wasser.

Wir bedanken uns beim Segelclub Eich, bei der Wettfahrtleitung sowie bei allen Helferinnen und Helfern für die Organisation dieser gelungenen Regatta.

Elisa & Diego (GER56105 „Feuerblume“)

Optis on Tour

So heißt die Whats-App Gruppe der Optisegler / Eltern, die regelmäßig aus dem FYC auf Regatten fahren. So auch geschehen an den Wochenende 22./23.08 und am 05./06.09

Am 22. und 23.08 machten sich 7 unserer Optimisten auf den Weg an die Krombachtalsperre zum Driedörfer Schleifchen. Nachdem der See im letzten Jahr mit Wassermangel und Verkrautung dem einen oder anderen für Schwierigkeiten gesortgt hatte, zeigte er sich in diesem Jahr wieder wie gewohnt. Viel Wasser und nur etwas Kraut am Steg konnte niemanden beeinflussen. Bei guten Wetter mit Sonne und wärmeren Temperaturen als angenommen, konnten am Wocheende 5 Wettfahrten gesegelt werden, in der alle unsere Optis mal besser und mal schlechter mit den teils recht stark drehenden Winden zurecht kamen.

Am Ende belegten die Segler aus Frankfurt die Plätze 11, 12 und 19 bei den Opti A und 8, 9, 10 bei den Opti B.

Nach der Regatta an der Krombach hatten alle ein freies Wochenende, bevor wir dann am 05. und 06.09 beim SCLM zum Optimisten Eifel-Cup zu Gast waren. An diesem Wochenende Starteten 5 Jugendliche bei den Opti A und 3 bei den Opti B.

Am Samstag zeigte sich der See von seiner schönsten Seite mit gutem Wind, der auch gleich für 4 Wettfahrten mit einem Up and Down Kurs mit Lee-Gate genutzt wurde, da die Windvorhersagen für den Sonntag nicht gut aussahen. Nach den Wettfahrten wurden alle Segler und Begleiter durch den Ausrichtenden Verein verköstigt. Hier hat man sich sehr Viel Mühe gegeben, allen ein gutes Wochenende zu bescheren. Danach zog der FYC-Trupp zum Campingplatz, auf dem wir unser Lager bestehend aus 7 Zelten mit allerhand Mobiliar aufgeschlagen hatten.

Am Sonntag Morgen war Auslaufbereitschaft ab 11.00 Uhr anberaumt, die auch eingehalten wurde. Der Wind war deutlich stärker als angekündigt, aber auch stärker drehend als am Samstag. Dennoch wurden am Sonntag die beiden letzten ausstehenden Wettfahrten gesegelt und so konnten alle 6 Ausgeschriebenen Wettfahrten auch durchgeführt werden.

Für die Segler aus dem FYC war das Wochenende ein guter Erfolg und jeder hatte seine ganz eigenen Höhepunkte. Am Ende belegten die Jugendlichen die Plätze 6, 9, 11, 13 und 14 bei den Opti A und 4,5,6 bei den Opti B.

420er Cup in Eich

Ein Beitrag von Lucio Lehnert

Am vergangenen Wochenende (5.9-6.9) war der FYC mit drei 420er Teams (Diego und Elisa, Kamil und Philipp und ich, Lucio, mit Marcello) beim 420er Cup auf dem Eicher See, den wir schon aus diversen Regatten und Pfingsttrainings des Segelclubs Eich (SCE) gut kannten.

Wir reisten am Samstag ganz entspannt an, da die Steuerleutebesprechung erst um 13:00Uhr war und der erste Start für 14:00 Uhr geplant war. 
Nach der Steuerleutebesprechung ging es zügig aufs Wasser, um mehr Zeit zum Einsegeln zu haben. Der Wasserstand war sehr niedrig, was z.B. beim Slippen Probleme machte, aber zum Glück ausreichend für die Regatta. 
Der Wettfahrtleiter wollte auch pünktlich starten, um 4 Wettfahrten zu schaffen, da die Windvorhersage für Sonntag schlecht war. 
Die Bedingungen waren schwierig, da die Böen sehr stark waren (mehr als das doppelte des Grundwinds von ca. 10 kn). 

In der ersten Wettfahrt wurden wir Vierter, in den darauffolgenden Wettfahrten konnten wir uns mit einem 2., 3. und nochmal 2. aber steigern. Dies reichte am Ende des ersten Tages für den insgesamt 3. Platz.

Kamil und Philipp erreichten insgesamt den 4. Platz, Diego und Elisa konnten sich in der letzten Wettfahrt noch auf den ersten Platz schieben.

Am Sonntag hatten wir leider fast keinen Wind und konnten keine weiteren Wettfahrten durchführen. Damit blieben die Ergebnisse vom Samstag auch die Endergebnisse.

Insgesamt fand ich diese, meine erste 420er-Regatta als Steuermann sehr lehrreich und sie hat auch viel Spaß gemacht. Wir danken dem SCE für die tolle Organisation und hoffen, dass nächstes Jahr noch mehr als 10 Boote teilnehmen.

Insgesamt belegte der FYC die Plätze 1, 3 und 4 ! Das kann sich sehen lassen!

3 x unter den Top 5!

Bei der Regatta zum Koblenzer Schängel Cup belegten unsere Team 3x die vorderen Plätze.

Auf den 2. Platzt beendetet das Team mit Nicolo und Marcello das Wochenende.

Auf dem 3. Platz landeten Diego und Elisa und auf den guten 5. Platz segelten Kamil und Phillip! Gratulation an alle Seglerinnen und Segler, tolle Leistung