Bei der Regatta zum Koblenzer Schängel Cup belegten unsere Team 3x die vorderen Plätze.
Auf den 2. Platzt beendetet das Team mit Nicolo und Marcello das Wochenende.
Auf dem 3. Platz landeten Diego und Elisa und auf den guten 5. Platz segelten Kamil und Phillip! Gratulation an alle Seglerinnen und Segler, tolle Leistung
Dieses vergangene Wochenende (der 15/16 August) hat an der Mosel die 420er Regatta „Koblenzer Schängel Cup“ stattgefunden. Dort sind Elisa, Marcello, Kamil, Philip, Nicolò und ich aus Frankfurt angereist um einer der letzten Regatten der Saison zu segeln. Das Wetter wurde diesem heißen Sommer gerecht und erreichte Temperaturen um die 30 Grad. Leider hat der Wind gefehlt, weshalb wir lange auf den Start warten mussten. Zum Glück aber wurde die Startverschiebung schon an Land gehisst. Nach einigen Uno und Lüge Runden kam jedoch endlich der Wind.
Das Revier ist die Mosel gewesen auf dem Kilometer vier bis fünf, weshalb die Bahn Fluss abwärts lag. Der erste Lauf war schwer, wir hatten teilweise sehr starke Böen bei einem nicht so starken Grundwind. Außerdem gab es durch die vielen Landeinflüssen viele extreme Winddreher. Die erste Kreuz sind wir mit einem Schlag gesegelt, weshalb wir uns beim Vorwand entschieden haben, keinen Spie zu ziehen. Der Kurs lag nämlich fast bei Halbwind und die Bedingungen zu unvorhersehbar. Wir konnten uns gut vom restlichen Feld freisegeln, hatten jedoch noch eine Crew vor uns, welche trotz des Spies nicht schneller war als wir. Beim letzten „Vorwind“ konnten wir sie überholen und den ersten Platz für uns gewinnen.
Beim zweiten Lauf sind alle gut vom Start gekommen, Elisa und ich waren auch vorne mit dabei als meine Vorschoterrin auf halber Strecke rückwärts vom Boot gefallen ist. Durch die einkommende Böe konnte ich leider nicht das Boot ausgleichen weshalb wir kenterten. Zum Glück gelang es uns, uns für unsere Verhältnisse schnell aufzurichten. Der restliche Lauf wurde aber leider zur Aufholjagd und wir konnten nur den achten von fünfzehn Plätzen sichern.
Die dritte Wettfahrt wurde auch zur Aufholjagd, als wir am Start einen Winddreher hatten. Unser Plan war es von der Mitte des Flusses aus zu starten um etwas freieren Wind zu kriegen welcher nicht von den Landeinflüssen beeinflusst ist. Der Wind drehte jedoch kurz vor dem Start, weshalb man nicht mit Backbordbug über die Linie konnte. Dies wurde uns zum Nachteil und wir mussten von den hinteren Plätzen aus nach vorne segeln. Der Wind fing auch an nachzulassen, doch wir hatte Glück noch als dritte ins Ziel zu kommen. Am zweiten Tag wareteten wir lange auf Wind, spielten auch ein paar Kartenrunden um die Zeit zu vertreiben, wurden aber, für ein letztes Mal rausgeschickt. Der Wettfahrtleiter versuchte einen Start den er aber abbrach. Letztendlich war die Reagatta gelaufen und wir holten uns den dritten Platz in der Gesamtwertung.
…in einem Wort. Der 3. Spieltag der Segel-Bundesliga verlief alles andere als geplant. Wir reisten voller Vorfreude und bestens vorbereitet am Donnerstag an, um einen letzten Trainingsschlag zu absolvieren.
Doch dann nahm das Unheil seinen Lauf. Beim ablassen des Kiels riss ein Schäkel und Felix quetschte sich den großen Zeh – ab ins Krankenhaus. Für Ersatz konnte schnell gesorgt werden – Stefan kam kurzer Hand nachgereist. Neu auf der Position des Steuermanns im Liga-Format arbeitete er sich ein.
Am Freitag zahlten wir Lehrgeld, Am Ende beenden wir den Spieltag auf Platz 15. Vor dem Wochenende hätten wir uns sicher eine bessere Platzierung erhofft, bei diesem Verlauf sind wir aber mit dem Ergebnis zufrieden und ganz besonders stolz auf unseren Team-Spirit und die Leistung des am Ende etwas größeren Teams ?
Ein ganz besonderer Dank auch an alle Mitgereisten für die wunderbare Atmosphäre und für alle Genesungswünsche, die uns erreicht haben! ?
Vielen Dank auch an unsere Unterstützer für den großartigen Support, insbesondere Tröger & Cie und Verygood GmbH, die vor Ort waren! ?
Drei spannende und sonnige Tage verbrachten zehn Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen der Carl-von-Weinbergschule beim Segelprojekt des Vereins. Bei hochsommerlichen Temperaturen sammelten die Kinder ihre ersten Erfahrungen auf dem Wasser – und hatten dabei jede Menge Spaß.
Gesegelt wurde auf den vereinseigenen Schulungsbooten. Unterstützt wurden die jungen Seglerinnen und Segler von sechs engagierten Mitgliedern des FYC, die ihr Wissen mit viel Geduld und Begeisterung vermittelten.
Auf dem Programm standen die Grundlagen des Segelns: Vom richtigen Sitzen im Boot über das gemeinsame Aufriggen der Boote bis hin zu den wichtigsten Regeln in unserem Segelrevier. Auch die Knotenkunde durfte natürlich nicht fehlen, denn sichere und korrekt gebundene Knoten gehören zu den wichtigsten Grundlagen jedes Seglers.
Trotz der großen Hitze waren alle mit viel Einsatz und Freude dabei. Schon nach kurzer Zeit konnten die Schülerinnen und Schüler erste Manöver selbstständig ausführen und gewannen sichtbar an Sicherheit und Selbstvertrauen auf dem Wasser.
Das Schulprojekt war für alle Beteiligten ein voller Erfolg. Es zeigte eindrucksvoll, wie viel Freude der Segelsport bereiten kann und wie wichtig Teamarbeit, Verantwortungsbewusstsein und gegenseitige Unterstützung auf und neben dem Wasser sind.
Ein herzlicher Dank gilt den sechs ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern des FYC, die dieses Projekt mit ihrem Engagement ermöglicht und den Kindern unvergessliche erste Segelerlebnisse geschenkt haben.
Zehn Tage auf der klassischen 12mR Rennyacht Anita (Bj 1938) ist das absolute Highlight meiner seglerischen Laufbahn. Die Unaufgeregtheit dieser alten Dame ist absolut faszinierend. Wenn auf „Joghurtbechern“ von 50Fuss Länge bei 9 Knoten schon oft der Tanz beginnt, bleibt bei Anita alles ruhig. 25-30 Grad Krängung lassen sich auch mal auf 45 Grad erweitern – ja, das ist nicht immer schnell, wenn die Reling durchs Wasser gezogen wird – aber Spass macht es trotzdem. Auch Udo als Skipper hat mich mit seiner Ruhe und Gelassenheit total begeistert.
Der Wind mit 20-30 Knoten ist auf dem 27t schweren Langkieler mit knapp 22m Länge überhaupt kein Thema. Der letzte Tag war mit 25-35 Knoten eine Herausforderung beim Ablegen, aber mit dem Taschentuch (G3 mit 35qm) gab es dann immer noch knapp 8 Knoten Fahrt. Lässig!
Von Kiel über Nyborg, Kerteminde, Samsö, Julesminde, Fredericia, Faarborg und Massholm zurück nach Bay Kiel. Beeindruckend war vor allem, wie mühelos das Schiff vorankam: Mit Reff2 und der Genua gesetzt erreichten wir über 10 Knoten Fahrt.
Die dänische Südsee zeigte sich von ihrer schönsten Seite – weite Horizonte, kleine Inseln und das charakteristische Licht des Nordens.
Keine Hektik, kein Spektakel – nur der Wind, das Rauschen des Wassers am Rumpf und das Gefühl, Teil einer langen Segeltradition zu sein. Die Eleganz und Gelassenheit dieser Yacht machten jede Minute auf dem Wasser zu einem Genuss.
Ein Segeltörn, der eindrucksvoll gezeigt hat, wie harmonisch sich Leistung, Sicherheit und Segelvergnügen verbinden lassen. Die Stunden mit Anita in der dänischen Südsee werden noch lange in Erinnerung bleiben und eins ist sicher: das war nicht das letzte Mal!
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