Bei der 32. Hessenregatta vom 25. Bis 29. Mai konnte der FYC in der Renngemeinschaft Taunus-Frankfurt zusammen mit dem Friedrichsdorfer Yachtclub, dem Fahrtenseglerclub Königstein und unseren Nachbarn von der SKG den Hessencup für sich entscheiden und den Pokal holen.
Für den FYC war mit der Timpe Te eine Sirius 38 DS mit Skipper Josef sowie Axel, Mariusz und Ralf als Crew am Start. In vier Regattaläufen und wechselhaften Wetterbedingungen mit Winden zwischen 3 und 7 bft. belegte unsere FYC-Crew den 5. Platz von 27 hessischen Yachten am Start und damit das beste Ergebnis der Renngemeinschaft Taunus-Frankfurt. Unter den hessischen Eigneryachten wurde der 2. Platz erzielt.
Die Bedingungen der beiden ersten Wettfahrten waren mit Welle und Starkwind sehr fordernd. Nicht alle Yachten kamen ohne Blessuren oder Aufgabe des Rennens ins Ziel. „Ich freue mich über die starken Ergebnisse bei unterschiedlichsten Bedingungen und dass Boot und Crew alle Renntage heil bis ins Ziel geschafft haben“ so der Skipper. Für die 33. Hessenregatta vom 17. bis 21. Mai 2026 will der FYC unbedingt wieder teilnehmen. Dann hoffentlich mit mind. 3 Booten für unseren Verein, so dass der Pokal ohne Renngemeinschaft mit anderen Vereinen verteidigt werden kann.
Am Wochenende fand am Förmitzspeicher die 420er-Regatta „Entenhausener Förmitzkanne“ statt, die gleichzeitig auch als bayerische Meisterschaft gewertet wurde. Wir sind am Freitagabend angekommen, haben unser Boot noch abgeladen und den Mast gestellt. Zum Glück gab es später noch Spätzle! Wir waren nach den 4 Stunden Fahrt nämlich ziemlich hungrig.
Am Samstag haben wir unser Boot noch fertig aufgebaut und sind aufs Wasser. Das erste Ankündigungssignal war für 12:55 Uhr angesetzt, hatte sich aber noch ein bisschen nach hinten verschoben. Während dem warten sind wir schonmal den gesamten Kurs gesegelt um zu wissen welche Seite bevorzugt, und wie tief der Vorwind gelegt ist. Insgesamt wurden am Samstag vier Wettfahrten gesegelt. Der Wind war mal wieder richtig gut und wir hatte zwischendurch auch sehr schöne starke Böen. Gefahren wurde ein Up & Down Kurs mit Ablauftonne und Halbwind ins Ziel. Da der Wind sehr drehend war, musste der Kurs nach jeder Wettfahrt neu gelegt werden, was zwar etwas Wartezeit bedeutete, aber sonst hätten wir auf der kreuz nicht kreuzen müssen.
Nach dem Segeln gab es abends Burger vom Grill und Nachtisch.
Am Sonntag begann die erste Wettfahrt bereits um 09:55 Uhr. Der Wind war wieder sehr gut und ermöglichte eine schnelle erste Wettfahrt. Danach hat der Wind plötzlich um 90 Grad gedreht, weshalb der Kurs erneut verlegt werden musste. Die zweite Wettfahrt lief für uns besonders gut.
Nach dem letzten Lauf haben wir schnell das Boot abgebaut, uns umgezogen und es gab noch Bratwurst im Brötchen, bevor es zur Siegerehrung ging. Am Ende konnten wir uns einen 4. Platz von 17 Booten ersegeln, was uns bei der eher starken Konkurrenz besonders gefreut hat.
Je näher der erste Spieltag rückte, desto größer wurde unsere Vorfreude. Schon am Mittwoch stand ein spannender Filmdreh für die Sportschau bei uns im Verein an. Am Donnerstag ging es dann für das gesamte Team nach Kiel. Am Abend wurde der Beitrag bereits im Fernsehen ausgestrahlt – natürlich saßen wir alle gespannt vor dem Bildschirm.
Nach einem gemeinsamen Abendessen am Hafen ging es früh ins Bett, damit wir ausgeruht in den ersten Regattatag starten konnten. Nach dem Frühstück stand zunächst noch ein Radio-Interview auf dem Programm, bevor es zur Anmeldung und zum Skippersmeeting ging.
Anschließend wurden die Boote aufgebaut – und schon segelten wir unser erstes Rennen. Der Start in die Regatta war etwas ernüchternd: Im ersten Lauf belegten wir den letzten Platz – zum Glück blieb es der einzige an diesem Wochenende. Trotz des enttäuschenden Ergebnisses blieb die Stimmung im Team gut. Wir hatten uns im Vorfeld auch auf solche Situationen mental vorbereitet – das gehört zur Liga einfach dazu. Mit zunehmender Regattadauer wurden wir – trotz einiger Rückschläge wie strenger Schiedsrichterentscheidungen und stark drehender Winde, die besonders die 2. Liga forderten – immer besser und vor allem konstanter. Am Ende des ersten Tages standen ein 6. Platz, ein 3. Platz und vier 4. Plätze auf unserem Konto – die Moral war spürbar gestiegen.
Der Samstagmorgen startete deutlich entspannter. Zwar begannen die Rennen erneut um 11 Uhr, aber es gab vorher keine Termine mehr. Der gleichmäßige Wind aus Nordost spielte uns zusätzlich in die Karten. Mit den Platzierungen 4, 3, 2, 4, 3 und einem souveränen 1. Platz im letzten Rennen waren wir sehr zufrieden. Besonders im letzten Lauf konnten wir zeigen, dass sich unser Training auszahlt.
Am letzten Regattatag nahm der Nordostwind bis auf 5-6 Beaufort weiter zu und baute eine ordentliche Welle in der Kieler Bucht auf. Unsere geringe Erfahrung bei solchen
Bedingungen sowie das fehlende Gewicht auf der Kante – die schnellen Teams an diesem Tag waren fast ausnahmslos groß und schwer – machten sich bemerkbar und wir fuhren zu Beginn des Tages gleich drei 5. Plätze in Folge. In einem Rennen konnten wir in letzter Sekunde einen Crash mit einem gegnerischen Team verhindern, der kurioserweise für diese Mannschaft folgenlos blieb. Ein späterer, tatsächlicher Zusammenstoß verursachte große Schäden an unserem gestellten Boot – hatte aber zum Glück keine Auswirkungen auf das laufende Rennen, das wir mit einem starken 3. Platz abschließen konnten. Das verursachende Team wurde für den Vorfall entsprechend bestraft.
Etwas erschöpft, aber insgesamt zufrieden, machten wir uns nach dem letzten Rennen direkt auf den Weg zurück nach Frankfurt.
Auch wenn das Event nicht in jeder Hinsicht wie erhofft verlief, sind wir mit dem 11. Gesamtrang zufrieden. Die Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem Wochenende motivieren uns, mit Vollgas ins Training zu starten, um beim nächsten Event – an Pfingsten erneut in Kiel – die Plätze weiter oben anzugreifen!
Die Optis waren vergangenes Wochenende wieder zu fünft beim WFC Schotten zum Vogelsberg Cup zu Gast. Samstag ging es zwar pünktlich aufs Wasser, es stand aber längeres Warten mit vielen Startabbrüchen wegen drehender und immer wieder einschlafender Winde bevor.
Schließlich ging es los und mit etwas ‚Augen zu‘ der Wettfahrtleitung bei größeren Flautenlöchern konnte 2x Dreieck-Schleife zu Ende gesegelt werden – wir hatten sogar eine Kenterung dabei, offenbar wegen plötzlichen Druckabfalls bei vieeel Luvkrängung auf dem Vorwind. Eike konnte nach ordentlich Schöpfen das Rennen aber wieder aufnehmen und hat es noch fast wieder in die Mitte geschafft. Ein zweites Rennen wurde noch versucht, musste aber abgebrochen werden, da der Wind ganz einschlief. Etwas schade, dass er nicht durchgestanden hat, da wir zu dem Zeitpunkt 4 Boote unter den Top 5 hatten. Aber es war natürlich richtig.
Sonntag war die Situation besser und der Wind etwas kräftiger und teils beständiger, auch wenn hier wiederum zwischendurch auch mal ein paar Starts sowie eine Wettfahrt abgebrochen werden mussten, und eine Kursverlegung notwendig wurde. Man hatte sich aber verständigt, dass jeweils nur noch 1x Dreieck-Schleife gefahren wird. Das war eine gute Entscheidung und ermöglichte es schließlich zwei Rennen zu Ende zu fahren. Der Job des Wettfahrtleiters war an dem Wochenende nicht zu beneiden. Eine letzte Wettfahrt ist schließlich in der Startphase wegen eines Gesamtrückrufs aus dem Zeitlimit gelaufen, so blieb es bei insgesamt drei Läufen.
Unsere Teilnehmer sind insgesamt gut durchgekommen, haben gute Nerven bewiesen, sind auch nach nicht ganz so guten Starts drangeblieben und haben wieder aufgeholt. Luis ist nach sehr langer Pause als Wiedereinstieg mitgefahren, ist aber alles zu Ende gefahren und hat auch mal ein paar Boote kassiert. In der letzten Wettfahrt hatten zwei von uns noch ein schönes Wendeduell um den Sieg, was als Zuschauer richtig spannend war! Das Schönste ist, dass unsere Kinder sich gegenseitig alles gönnen und sich hinterher immer gemeinsam feiern! Macht sehr viel Spaß, das zu sehen.
Am Ende sind Lucio (1.) und Eike (3.) auf dem Podium, Emile und Juan auf 5 und 6. Toll!