Aktuelles

01. Juli 2018, Wassersportverein Waldsee. Letzter Lauf der Hessenmeisterschaft im 470er

…und am Ende gewinnen die Oetkens.

Wir gratulieren Joachim und Stefan Oetken vom Frankfurter Yachtclub (FYC) zum Gewinn des Handkäs-Cups 2018 auf dem Langener Waldsee und zum damit auch perfekt gemachten Hessenmeistertitel!

 Mit Sonne und Wind (aber sowas von) ging unsere am Wochenende von WSV und DSCL gemeinsam ausgerichtete 470er-Regatta ab wie ein Zäpfchen. Aus lokaler Sicht sehr erfreulich war es natürlich, dass ein gemischtes Team der beiden Waldsee-Vereine, nämlich Kristof Doffing (WSVL) und Jan Kaminski (DSCL), sich die Silbermedaille umhängen konnte und in der Wertung zur diesjährigen Hessenmeisterschaft, deren erste Serie kürzlich an der Krombachtalsperre ausgetragen wurde, auch noch die Bronzemedaille.

Platz 3 ging an das Team Markus Meilchen (SV Biblis) und Beatrice Badouin (SK Bayer Uerdingen). Die Silbermedaille in der Hessenwertung holten sich Karlo Schmiedel (SC Undine) und Markus Endler (WSV Langen). (Auszug aus einem Beitrag des WSVL auf seiner Homepage vom 02. 07.)

FYC Nachwuchs, oder aus alt wird neu

Im FYC konnte anlässlich des gestigen Mittwochsegelns (jeden Mittwoch ab 17:00) ein neues/altes Boot, ein 420er, wieder reaktivert werden. Dieses Boot wurde Anfang des Jahres dem FYC von einem Mitglied überlassen (vielen Dank Andreas!). Da das Schiff mehrere Jahre auf dem Abstellplatz gelagert wurde und der Zahn der Zeit schon ganz schön genagt hatte, musste der Zustand als „eher schlecht als recht“ beurteilt werden.

Zum Glück hat der FYC in seinen Reihen Mitglieder, die sich bereits in der Vergangenheit als Bootsbauexperten hervorgetan haben. So war es denn Klaus Oppermann, der sich des Boots über mehrere Wochen angenommen hatte. Altes, verrottetes Holz wurde am Heck und im Bereich des Schwertkastens ausgetauscht, das Ruderblatt erneuert, Beschädigungen im Rumpf und auf dem Deck beseitigt, schließlich geschliffen, lackiert und polliert.

Das Resultat ist ein kleines Meisterwerk, das bestimmt einigen Seglern in den nächsten Jahren genauso viel Freude machen wird, wie einem unserer Anwärter auf dem gestigen Probeschlag. Da das Boot keinen Namen hatte, steht die Bootstaufe aus. Bislang steht noch kein Name fest. Der Vorstand nimmt gerne noch Namensvorschläge entgegen. Die bisherigen Vorschläge lauten: „Klaus“ und „Oppi“.

2. Wettfahrt: Sonne – Flaute – Strom

03. Juni 2018. Zweite Wettfahrt zur offenen Clubmeisterschaft 2018

Sonne – umlaufender Flaute – dazu noch Strom.

Dennoch gingen 7 Jollen und ein Kreuzer um 14 Uhr an die Startlinie. Kleine thermische Böen ließen Hoffnungen aufkommen. Es wurde eine Geduldsprobe für alle Teilnehmer, dennoch konnten zwei Runden gesegelt werden, dank vereinzelter Windstriche aus Nordost. Wie heißt es so schön: „Bei Wind segelt jeder Holzschuh“. Letztlich war das alles nur Nervensache.

Gegen 15:30 Uhr ging das letzte Boot über die Ziellinie. Entschädigt wurden die Crews, und die an Land Gebliebenen, mit einem reichlich bestückten Kuchenbuffet. Vorausschauend auf die nächstern Wettfahrten wurde zum Abschluß >Handkäs mit Musik< und natürlich Apfelwein (Speierling) serviert. OP.

Die Ergebnisse können hier nachgelesen werden.

Forellen – Gewitter – Genuss

Hier scheint sich eine Tradition anzubahnen. Christian und Brita organisieren und panieren nun schon zum dritten Mal in Folge ein Forellenessen am Anfang der Segelsaison. Das für den 31. Mai 2018 angekündigte Gewitter mit den Regenschauern zog früh am Nachmittag über das Clubgelände, kühlte die schwülwarme Luft etwas ab und schuf eine angenehme Atmosphäre für das kulinarische Vorhaben.

Die Forellen waren wieder hervorragend zubereitet und das von dem Mitgliedern gestaltete Buffet reichlich und delikat. Insgesamt eine gute Einstimmung für die 2. Wettfahrtserie der Clubmeisterschaft 2018 am Sonntag, 03. Juni 2018.

FYC erfolgreich bei der Rheinwoche

Die Rheinwoche gilt als die größte Fluß-Segelregatta der Welt. Sie findet seit fast 100 Jahren am Pfingstwochenende statt und wird von 12 Segelvereinen am Rhein, die sich zur „Regattagemeinschaft Rhein“ zusammengeschlossen haben ausgerichtet. Mit wechselnden Start- und Zielorten,  in der Regel rheinabwärts, wird sie auch alle 10 Jahre durch den Segelclub Rheingau ausgerichtet. Dann finden aller Wettfahrten zwischen Walluf und Rüdesheim statt. In manchen Jahren nehmen 180 Boote an der Rheinwoche teil. Der Organisationsaufwand ist enorm, so fährt jedes Jahr die M/S Eureka, ein großes niederländisches Passagierschiff als Begleitung für die Segler, als mobile Aussichtsplattform für Presse und nicht segelnde Freunde und Familienmitglieder der Segler, schwimmendes Hotel für die Jollensegler und als schwimmendes Restaurant für die Regattateilnehmer die ganze Regattastrecke mit.

In diesem Jahr sind 3 Yachten des Frankfurter Yachtclub der Idee gefolgt, nicht nur an der Rheinwoche teilzunehmen, sondern – wie es sich gehört – auf eigenem Kiel anzureisen.

Die Teams:

Sierka:                 K21-Minitonner, Yardstick 113

Caprice:              Farr 727 Vierteltonner, Yardstick 111

Si Belle:              Karavel, Yardstick 99

Die Regatta führte in diesem Jahr am ersten Tag von Köln-Porz über Leverkusen Hitdorf zum Tagesetappenziel, Düsseldorf Lörick. Der Zweite Regattatag führte die Boote dann von Düsseldorf nach Duisburg-Ruhrort und weiter nach Wesel, das in diesem Jahr den Zielort bildete. Die Strecke die zurückgelegt werden musste waren 132 Fluss km, wobei sie tatsächlich um einiges mehr war, da fast die ganze Strecke gekreuzt werden musste.

Die Ergebnisse für den Frankfurter Yachtclub können sich sehen lassen, so belegte Si Belle den 9 Platz von 17 Teilnehmern in der Klasse Yardstick < 110. In der Gruppe der 16 Teilnehmer Yardstick >= 110 belegte Caprice den 5.Platz und Sierka den 6.Platz.

Neben der tollen Regatta mit anspruchsvollen Wettfahrten begeisterte auch die Anreise auf eigenem Kiel:

Die erste Etappe führte die Teams von Sierka und Caprice den Main stromabwärts in den Rheingau, wo man auf die Crew von Si Belle traf um Tags drauf zunächst unter Segeln nach Rüdesheim aufzubrechen und dann unter Motor weiter durch das UNESCO Weltnaturerbe Oberes Mittelrheintal weiter nach Koblenz zu fahren.

Von Koblenz wurde zunächst bei noch grauem Himmel und wenig Wind unter Motor gestartet um später bei Sonnenschein und besten Segelbedingungen ab Bonn die Segel zu hissen und bis Köln-Porz zu segeln. Allen Teilnehmern hat sowohl die Regatta als auch die Anreise großen Spaß bereitet, dass nach der Rheinwoch vor der Rheinwoche ist und die Planung für das nächste Jahr bereits begonnen hat. Hoffentlich kommen dann noch ein paar weitere Schiffe mit auf die Reise.