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Trainingslager Langen
Weitere Informationen sowie Bilder vom 420er Segel-Trainingslager am Langener-Waldesee 2006 finden Sie unter:

www.420er-trainingslager.de



420er Trainingslager 2006 am Langener-Waldsee

Nachdem wir uns nach der Ankunft im Clubhaus des WSVL häuslich eingerichtet und die Boote segelfertig gemacht hatten ging es zum ersten Mal aufs Wasser.
Bei starkem Wind konnten wir uns gut "warmsegeln" und uns direkt einmal auf die für den ersten Tag obligatorischen Nudeln mit Tomatensoße freuen. Die Ernährungsgrundlage bildete, wie immer, das nach dem morgendlichen Joggen unverzichtbare Frühstück (dieses Jahr leider durchgängig ohne Chefkoch-Schulzis meisterhaft gerührte Eier), eine schmackhafte (Dosen-)Suppe und eines der abwechslungsreichen Abendessen.

Alle drei Mahlzeiten waren am zweiten Tag genau so wichtig, denn bei einem immer noch anständigen "Trainingswind" und dem von Domi und Anka so geliebten Manöverdreieck schmolz selbst die härteste Kondition schnell dahin.
Auch am Mittwoch gönnte uns das Trainer-Kollegium keine Pause sondern jagte uns auf mehrfachen Wunsch einzelner Teilnehmer noch vor dem Frühstück durch den See. Wieder etwas gestärkt wurden die Spi-Bäume die noch nicht in den ewigen Anglerjagtgründen des Waldsees verschwunden, waren zu paddelfähigen Waffen umfunktioniert. Auf mehr oder weniger zweckentfremdeten Surfbrettern wurde dann das erste von zwei olympiareifen Turnieren Ausgefochten:
"Surfbrett-Spibaum-Seglerstechen"
Parallel dazu fand das zwar trockener aber an Spannung nicht weniger überwältigende "Knoten-Moten" statt - ein knallharter Wettkampf bei dem sowohl "Zehenspitzengefühl" als auch gute Kenntnisse aller noch so schwieriger Segelknoten gefragt ist.

Am Donnerstag ruhte sich das Segelwetter bis zum Mittagessen zwar noch aus, aber nur um nach ein Uhr dann richtig los zu legen. Selbst diverse Boote von '74 kamen dabei noch in den Genuss des Gleitens, ohne dabei größere Schäden zu erleiden. Den darauf folgenden letzten gemeinsamen Abend verbrachten wir mit Grillen, trinken und vielen, teilweise sinnlosen, Gesprächen.
Trotz allgemeiner Aufbruchstimmung segelten wir noch ein letztes Mal am Freitagmorgen und auch um das obligatorische Joggen kamen wir nicht herum. Denn nach der Mittags-Suppe verbliebenen Tag verbrachten wir mit aufräumen, Putzen und dem Transportfertigmachen der insgesamt sieben Boote.

Und wieder ist eine Woche Langen vorüber - herzlichen Dank an Anka, Max, Jan, Domi und Nicolai, die mal wieder wahre Nervenstärke in allen Situationen bewiesen haben!

In diesem Sinne: Auf ein Neues im nächsten Jahr!
Tina Röper und Dennis Küppers